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Sonntag, 22. Juni 2008

Ende bei 200

So. Ende. Die Akte Kiwihausen wird geschlossen. Das hier ist der zweihundertste Beitrag und da bietet sich doch ein Ende an. Außerdem gibt es auch nicht mehr wirklich viel zu berichten. Im Vergleich zu den Erlebnissen des letzten Jahres kommt ja jetzt eigentlich nur eine monotone graue Schwabbelmasse (analog Grießbreimauer im 'Schlaraffenland'-Märchen) bis es dann mit der vorgezogenenen Rente irgendwann wieder spaßig wird. Naja, so schlimm ist es nun wirklich nicht. Zumindest im Moment ist ja Sommer und am Mittwoch steht die Fanmeile an. Und um mögliches Kiwifieber zu kurieren gibt es auch genug Möglichkeiten.

Und was sind nun die geeigneten Schlußworte für so einen Blog? Keine Ahung. Etwas schmalzig sollte es jedenfalls sein.
Zur Unterschützung des Schmalzfaktors reicht aber vielleicht auch der Sonnenaufgang von der Fähre nach Wellington. Denn ich machs lieber kurz: Was für ein Jahr!! Danke fürs Mitlesen, das Berichten hat Spaß gemacht und ich freue mich schon in einem Jahr meinen eigenen Sülz zu lesen, während ich in der Taxischlange auf Kundschaft warte.
Bis dann!

Mittwoch, 18. Juni 2008

Last day in Siam

Obwohl es heute mein letzter Tag ist, ging bei mir nicht mehr wirklich viel. Es ist ziemlich schwül (selbst die Thais schwitzen!) und ich fühle mich ziemlich erschlagen. Ich habe also mein Zeug gepackt, im Guesthouse gelassen und bin etwas durch die Gegend gelatscht. Hier ein wenig am Tempel gedöst und die Betenden beobachtet, dort am Fluss gesessen und später ein Eiskaffee geschlürft.
Gleich gehts zum Flughafen, dort habe ich dann noch etliche Stunden zum totschlagen (Bangkok - London(das neue Chaotenterminal)- Spreehausen). Hier die Bilder von gestern und heute:

Bangkok II


Was für vielseitige zwei Wochen hier in Asien auf dem Weg nach Hause. Ich bin wirklich froh, das gemacht zu haben anstatt von Kiwihausen direkt an die Spree zu kommen. Jetzt fühlt sich das eher wie ein langer Urlaub an. Ich muss nur zusehen, dass die zwei Wochen jetzt nicht als Schwerpunkt meine Memory überlagern. Am besten ich ziehe mir daher zu Hause (Wetter eh mau) erstmal alle drei Lord of the Rings Filme rein. Denn schließlich war Mittelerde mein zu Hause für ein Jahr... yeah!

Mittwoch, 4. Juni 2008

Was mir in Kiwihausen fehlen wird

Erstmal ein paar Bilder aus den letzten Wochen:
may|june


Und hier die Liste:
  • das besondere Licht, die Wolken (teilweise dramatische Formationen), 3 Jahreszeiten an einem Tag, über einem kann es schütten wie Keakacke, aber 5 km weiter scheint die feinste Pazifiksonne, wunderbare Sonnenauf- und -untergänge, nach denen man sich zu Hause alle zehn Finger lecken würde, die hier aber Alltag sind.
  • die Palmen und Grillen
  • billiges Sushi (auch and der Uni, und das Indisch an der Uni)
  • Straßenarbeiten mitten in der Nacht und Sonntags (!!) (ja, auch Sonnatgsnachts!), um den Verkehr nicht zu belasten (was aber bei den hoffnungslos verstopften Straßen in der rush hour eh keinen Sinn macht, aber trotzdem nett)
  • natürlich das Meer
  • die gewagt-kurze Rockmode der Kiwigirls
  • 2 Minuten Kinowerbung
  • das Meer (nirgends ist man in NZ weiter als 128 km vom Meer entfernt!)
  • Supermärkte die 7 Tage die Woche von 7-23 Uhr auf haben; einige sogar 24/7
  • mit kurzen Hosen und Flipflops zum Prof gehen
  • der Müllschlucker im Ausguss in der Küche („nimm das Teebeutel.... mrrrrrhhhgrhrhrhhhhhhhhffffffhhhhhahhhhhh“)
  • das Meer, ganz klar
  • Burger Fuel, nicht dass ich sehr oft da gewesen wäre, aber wo in Berlin gibt es leckere Fishburger?
  • Fish&Chips
  • die Fernsicht; perfekt für Tagträumer: Hier kann man sehr oft ziemlich weit sehen und den Blick schweifen lassen
  • den Ozean vor der Haustür

Dienstag, 3. Juni 2008

Leben am Fischanus

Māui ist der Maori aller Maoris. Die Mythologie sagt, dass er Neuseeland, die Sonne und auch den Rest drum herum (definitiv aber nicht Australien!) erschaffen hat. Eines Tages ging Māui fischen und zog einen riesigen Fisch aus dem Wasser: Die Nordinsel. Auf der Karte sieht man tatsächlich Ähnlichkeiten wenn man die Nordinsel nach links klappt (wobei mir nicht klar ist, wie die Maoris das ohne Kartographie festgestellt haben). Nun frage ich mich, warum ausgerechnet Auckland das Fischarschloch ist... So schlimm ist es hier nun wirklich nicht.


Die Südinsel ist übrigens Māui's Kanu und Stewart Island der Anker für das Kanu.

Montag, 2. Juni 2008

Schluckkiwi

Ich würde nicht behaupten, dass die Kiwis mehr trinken als die Deutschen. Aber man hat schon den Eindruck, dass man sich hier nach guter britischer Tradition viel schneller abschießt. Gerade auch Frauen. Ich möchte jetzt nicht soweit gehen, mich über betrunkene Frauen aufzuregen, aber wenn sie nach Hause getragen werden müssen, ist das schon arm.
Das wirkt alles noch lächerlicher, wenn man mitbekommt, wie der Staat versucht, das Volk mit Werbung zu erziehen. Nachdem hier schon über diese Werbung gesprochen wurde, möchte ich noch diese erwähnen. Neben Suffwerbung, gibt es noch Aufklärungsfilmchen über Hautkrebs (ganz groß!), Abbiegen an Kreuzungen, zu schnelles Fahren, Drink & Drive, Rauchen, häusliche Gewalt etc. etc.

Das ganze mit dem Alkohol bekommt jetzt noch eine interessante politische Note: Frauenwahlrecht! Jaha! Kiwis geben gerne damit an, dass sie die erste Nation sind, die 1893 den Frauen das Wahlrecht zu sprachen. Verschwiegen wird dabei gerne, dass diese Entwicklung insbesondere Unterstützt wurde, um eine Prohibition durch zu setzen! So zumindest gestand es mir mal ein Kiwi. Durchaus nachvollziehbar.

The suffrage campaign in New Zealand began as a far-flung branch of a broad late-nineteenth century movement for women's rights that spread through Britain and its colonies, the United States and northern Europe. This movement was shaped by two main themes: equal political rights for women and a determination to use them for the moral reform of society (through, for example, the prohibition of alcohol). (c)
Jedenfalls hat es nicht geklappt und der Kiwi schaut immer noch gerne ins Glas. Übrigens sieht es over the ditch auch nicht anders aus.

Mittwoch, 28. Mai 2008

Was Berlin von Auckland lernen kann

Ist eigentlich nicht viel, außer:

1) Das Meer. Berlin brauch ein Meer! Klare Sache.



2) Bessere Ampelanlagen. West- oder Ostampelmännchen, alles Quatsch! Hier gibt es Ampelmännchen, die die Bewegung des Straßeüberquerens vormachen! Nicht nur das, hier gibt es auch einen Countdown, für die dunkelgrüne Phase! Leider etwas schlechte Qualität, aber trotzdem:


Sonntag, 25. Mai 2008

Eingewöhnung

Falls ich Schwierigkeiten haben sollte, mich in Spreehausen einzugewöhnen, sollte ich vielleicht zu diesem vielversprechendem Keyboard greifen.

(c) Keybo
Mehr Details hier. Voll Stulle!

Apropos Spreehausen: Letztens beim wehmütigen Durchsehen der Fotos von der Südinsel habe ich dieses von den Marlborough Sounds (erschöpft vom Queen Charlotte Track auf einem Dixi-Klo (mit Spiegel!)) erspechtet:



Samstag, 24. Mai 2008

Dienstag, 20. Mai 2008

Warum den Asiaten die Weltherrschaft gehört



Dies Klapp-Gabel habe ich in einer schnöden Fertigsuppe (Geschmack: Laksa) gefunden. Ich war sprachlos! Nicht nur, dass dem Süppchen ein Essbesteck beiliegt, nein, es ist auch noch klappbar! Das Esswerkzeug hat hervorragend funktioniert (auch wenn man nicht in erster Linie an eine Gabel denkt, wenns um Suppe geht) und hätte sogar wieder verwendet werden können!!
Klapp, klapp, spachtel, spachtel. Ein Hoch auf die Asiaten!

Sonntag, 18. Mai 2008

Schleichender Abschied

So langsam gehts los und die Abschiedsgedanken setzen sich fest. Heute hieß es bereits Abschied nehmen von der zweiten Säule meines Reisespaßes.

Abschied von Säule Nr. 1

Der erste Abschied erfolgte schon vor einigen Wochen. Nach 9 Monaten mit diversen Stürzen, einmal komplett nass und über 25.000 Bildern (19 GB) hat sie den Geist aufgegeben. Etwas Geld gab es von der komischen Studiversicherung aber als Trennungsentschädigung dazu.


Abschied von Säule Nr 2
Heute habe ich endlich meinen fahrbaren Untersatz losschlagen können. Natürlich nicht für den erhofften Preis, da es eine Qual ist, hier im Herbst ein Auto los zu werden. Bilanz: Ein 5 m Sprung und ca 20,000 gefahrene km (davon 60 am Strand). Machs gut, Subaroo.



Dienstag, 13. Mai 2008

Feijoa

Vor Neuseeland hatte ich nicht von der Feijoa (Brasilianische Guave) gehört. Nichtmal bis März/April diesen Jahres ist mir die Frucht untergekommen. Meine flatmate, wieder zu Besuch bei ihrem Freund im Norden, schleppte aus irgendeinem Garten zwei Schalen davon an. An den Geschmack muss man sich schnell gewöhnen, denn das Zeug wird nach 3-5 Tagen schlecht.
"Die Pflanze hat große, rosafarbene essbare Blüten mit fünf Blütenhüllblättern und vielen roten Staubblättern. Die Bestäubung geschieht in Kultur vor allem durch Bienen; die Art der Staubblätter deutet darauf hin, dass die Wildform von Fledertieren oder Vögeln bestäubt wird. Aus den Blüten bilden sich die bei Reife grüngelben, pflaumengroßen und eiförmigen Früchte, die im Aussehen an kleine, birnenförmige Avocados erinnern. Das Fruchtfleisch ist weiß und von der Konsistenz einer weichen Birne ähnlich. Die stark duftenden Früchte schmecken im Reifestadium ähnlich einer Mischung aus Ananas und Erdbeeren, leicht säuerlich und erfrischend." (c)

Erst kürzlich fand ich dann weiterhin heraus, dass es sogar in Neuseeland gebrauten Feijoa Vodka gibt... Das Unternehmen (jetzt geschluckt von Barcardi) produziert mit Kiwihausenstolz: Es gibt neben Feijoja auch Vodka aus Kiwifruit, Manuka Honey und Passionfruit.

Freitag, 25. April 2008

ANZAC-Day

Heute morgen um 6 (!) haben sich Aucklander am Museum versammelt, um die gefallenen Kiwis zu ehren. Ich hätte dem ja auch gerne beigewohnt, aber sechs Uhr ist schon ein Argument. Entgegen der bösen Vermutung, dass diese Zeit etwas mit der senilen Bettflucht der Veteranen zu tun hatte, erklärte mir mein Barbier, dass es sich eher um die spirituelle Tageszeit des Morgengrauens geht.
Anzac Day is a time to think of families and consider the strain placed on the families of our service people[...]
Auch, wenn es um alle Verstorbenen geht, steht die Schlacht von Gallipoli im Vordergrund. Dabei handelt es sich um die derbste Niederlage der ANZAC Truppen in der Türkei.
Man fühlt sich schon etwas unangenehm in der Deutschen Haut. Die Kiwis geben einem aber keinen Anlass dazu, überhaupt nicht. Mein Barbier hat mich sogar gefragt, ob wir auch Militärparaden an Gedenken des Zweiten Weltkrieges hätten. Apropos Zweiter Weltkrieg: Ein Kollege wurde schon mehrmals von Maoris angesprochen, denn diese sind gut auf Rommel zu sprechen. Der soll zu Hitler auf die Frage, was er bräuchte, um Nordafrika zu halten, gesagt haben: Ein Maori Batallion.
Auch in Australien gibt es heute zahlreiche Gedenken. Sieht sogar ziemlich voll aus, auf den Fotos. Zusätzlich würde vor kurzem erst das Wrack der HMAS Sydney gefunden, welches von Deutschen zerschrotet wurde. Es gab keine Überlebenden.

So, genug Kriegsgeschichten, meine flatmate back nämlich ANZAC-biscuits.

Nachtrag:
Hier die biscuits. Scheint wohl eine moderne Variante zu sein.

Mittwoch, 23. April 2008

Sir Edmund Hillary Clinton

Selbst das kleine unbedeutende Neuseeland hat Platz im U.S.-Wahlkampf gefunden. Clinton hat sich dabei mal wieder ein paar Schnitzer geleistet. Diesmal mit Kiwihausenbezug:
Mrs Clinton once said her parents named her after Sir Edmund Hillary. Then it was pointed out to her that she was born more than five years before he climbed Mt Everest.


Schon mal sehr gute Nummer. Wird aber noch getoppt durch diesen "Witz":
[D]uring an interview with magazine when Mrs Clinton was asked to tell a joke. "Here's a good one," she said. "Helen Clark, former prime minister of New Zealand: her opponents have observed that in the event of a nuclear war, the two things that will emerge from the rubble are the cockroaches and Helen Clark."
Die Sache ist, dass Helen Clark immer noch Ministerpräsidentin ist. Viel schlimmer ist doch aber, dass ich den Witz gar nicht verstehe nicht lustig finde.

Montag, 21. April 2008

Auckland - Berlin: 897 km!

Die Kiwis haben so ziemlich in jedem Krieg ihre Kiwiärsche für die Krone hergehalten. Vom Zweiten Burenkrieg, über beide Weltkriege, sogar Korea und Vietnam bis aktuell Afghanistan. Daher stehen auch so ziemlich in jedem Dorf hier Denkmäler. Besonders im WK I wurden wohl ziemlich viele Kiwis verheizt, so hat Queenstown etwa zwei Drittel seiner Männer verloren
Kommenden Freitag ist Feiertag: Anzac Day. An dem gedenkt man den Gefallenen von WK I.
Und - um jetzt endlich zum Titel zu kommen - im Zuge dieses Krieges haben Kiwis, die meisten davon Maoris, ein riesiges Höhlensystem angelegt. Zweck war, dass sich die Truppen darin verstecken konnten, um dann hinter der Linie der Deutschen auftauchen zu können. Interessante Sache. Und um sich dort nicht zu verlaufen haben sie die Höhlen nach Städten in Neuseeland benannt. Auckland, Wellington, Christchurch.

"Die neuseeländischen Tunnelarbeiter, viele von ihnen Maori, hatten die feuchten Höhlen nach den Städten ihrer fernen, sonnendurchfluteten Heimat benannt. In geografisch korrekter Reihenfolge gelangte man von Auckland im Norden südwärts über Wellington und Christchurch nach Dunedin. In schwarzer Farbe standen die Namen der Städte an den Wänden." (c)
Neben diesen Höhlen gab es auch einen Krieg unter Tage. Die Deutschen versuchten Mienen unter den Schützengräben ihrer Gegner zu platzieren. Daraufhin wurden die Kiwis zum countermining eingesetzt und man versuchte gegenseitig die Schächte der anderen zum Einsturz zu bringen. Schaurige Vorstellung.

Es gibt also auch ein Auckland in Europa. Zwar ohne Meer aber bestimmt mit Aucklander Winterwetter: kalt und feucht.

Samstag, 19. April 2008

tuna madness

Von zu Hause, aus dem Supermarkt meines Vertrauens, kenne ich eigentlich nur Dosenthunfisch in Wasser und Dosenthunfisch in Öl.
Wie sieht das im Moment diesbezüglich getan? Hat sich der Dosenthunfischmarkt verändert?
Hier jedenfall ist jeder Dosenthunfischkauf eine echte Herausvorderung. Unten nur mal die Dosenthunfischauswahl eines Herstellers aufgelistet.

  • Yellowfin tuna with Tomato & Basil
  • Yellowfin tuna with Sweet Thai Chilli
  • Yellowfin tuna with Savoury Onion
  • Yellowfin tuna with Smoked Flavour
  • Yellowfin tuna with Lemon Pepper Flavour
  • Yellowfin tuna with Sundried Tomato and Olive
  • Yellowfin tuna with Olive Oil and Garlic
  • Yellowfin tuna with Olive Oi
  • Yellowfin tuna with in Brine
  • Yellowfin tuna with in Spring Water
  • Tuna Lite, 98% fat free, Sundried Tomato & Basil
  • Tuna Lite, 98% fat free, Lemon & Cracked Pepper Flavour
  • Tuna Lite, 98% fat free, Red Pepper & Chilli
  • Tuna Lite, 98% fat free, Mexican Salsa
  • Tuna Lite, 98% fat free, Natural Chuny Yellowfin
This is madness!

PS: Das war jetzt 5 Mal 'Dosenthunfisch' in einem Beitrag!

Sonntag, 13. April 2008

kiwihausen in 43 Sekunden

Ich sollte dieses Video auf irgend einem Film-Festival vorstellen. Es ist so unheimlich tiefgründig und voller Botschaften, so dass einem der Atem stocken kann.



  • Der schier endlose Schafsstrom steht für Population der Kiwis und deren höchster Geburtenrate seit 1972 stehen.
  • Die Schafe laufen von links nach rechts - ein Hinweis auf die Parlamentswahlen Ende des Jahres und den vermutlichen Rechtsruck? Genau! Herdentrieb!
  • Für was steht das abrupte Ende? Für Veränderung! Es steht aber auch in Zusammenhang mit der schwankenden Geschwindigkeit der Wollkarawane - ein Auf und Ab der beiden Inseln zwischen Tasman See und Pazifik.
  • Und was bedeutet das Hundebellen, obwohl man nie ein Hund sieht? Es ist die Globalisierung und die darin bestehende Herausvorderung des Unbekannten, des Ungreifbaren, ja, quasi Unsichtbaren!
  • Mitten drin ein Schaf mit schwarzen Extremitäten; hier sieht man, dass Neuseeland wichtige Immigrations- und Integrationsfragen klären muss.
  • Krawel, Krawel! Holt die Tiere auf die Straße!
Oder einfach nur ein blödes Tourivideo? Was meint ihr?

Donnerstag, 10. April 2008

random crap

Mal ein paar zusammengetragene Sachen der letzten Tage, die sich nicht für einen Einzelbericht lohnen:

  • Kiwi non calculat? Jedenfalls finde ich dieses Pult für Überweisungsträger in einer Bank mit eingewerkeltem Taschenrechner sehr ansprechend.



  • endless summer? Wenn es nicht schon früher dunkel und abends frischer werden würde, könnte man denken, der Sommer hat in Kiwihausen die Diktatur für sich entdeckt. Jedenfalls war es einer der wärmsten Sommer der letzten Jahre. Das ist natürlich ziemlich hart für die Farmer (also fast alle hier) hier. Aber zumindest gibts es den Versuch die Trockenheit zu bekämpfen: Mit Bier. Eine Brauerei spendiert den Bauern Freibier unter dem Motto "Because you buggers deserve a break!"

  • Nach den deutschen Polizisten in Libyen fragt man sich nach dem hier vielleicht schon, ob es irgendeine Art Globalmarkt für Gesetzeshüter gibt. Denn Kiwihausen importiert mal eben 1000 Polizisten aus Singapur. Sollte mich das in kaugummitechnischer Hinsicht für meine letzten Tage hier nachdenklich machen?

Freitag, 21. März 2008

Igel-Ente?

Aus der Heimat habe ich von dieser Meldung gehört und habe mich wegen der besonderen Brisanz gleich auf Blogfutter gefreut. Aber ich kann es hier in NZ einfach nicht finden. Internet und NZ Herald Website durchwühlt. Nichts... Eine Ente? Mhhhh...

Aber da Tiergeschichten ja immer gut ankommen habe ich immer was anderes parat:



Zum Ende hin wird ja gesagt, dass Moko am Strand mit den Leuten gespielt hat. Wieder eine Media-Finte? Denn ab 1:08 läßt sich klar erkennen, wie der Scherge in kleinkrimineller Professionalität einem kleinen Streberkindchen den Ball klaut!



Frohe Ostern!
(Gestern hat hier in panischer Hörigkeit vor Jesus jedes Pub um Mitternacht geschlossen! Pffff...)

Dienstag, 18. März 2008

kiwi + wiki = wiki Act

Da war ich doch sehr erstaunt, als ich folgendes las: Online können Kiwis und der Rest der Welt mit Hilfe des Wikipedia-Prinzips NZ's neues Polizeigesetz mitgestalten!
Mit dieser Form von extremer Demokratie soll das alte Polizeigesetz von 1958 ersetzt werden. Die Beteiligten konnten anonym ihre Vorschläge abgeben. Natürlich haben es nicht alle in die nächste Runde geschafft, aber über einige Vorschläge berät nun das Parlament. Es gab bereits viele interessierte auswärtige Regierungen, die mehr über diese Form von cyber-governance erfahren wollten. Darunter auch Deutschland.

Interessante Sache und wenn ich nicht schon die Basken in ihre Unabhängigkeit führen würde, ein interessantes Thema für ein paper.

Demokratie pur:
The wiki contributors were anonymous so police don't know if they got feedback from criminals.
:-)

Sonntag, 9. März 2008

Grillengezirpe ist der Arbeit im Allgemeinen und papern im Besonderen nicht förderlich

Mit der langen Überschrift ist schon alles gesagt. Was früher Vogelgezwitscher im Sommer war, ist hier das Zirpen der Grillen. Draussen scheint die Sonne und wunderbare weiße und gemütlich aussehende Fluffwolken ziehen vorbei und... ich hocke drinnen und versuche etwas an meinem paper zu werkeln. Und mit dem Eintrag hier habe ich wieder mal eine von endlosen Ablenkungsmöglichkeiten wahrgenommen. Aber gestern waren wir den ganzen Tag am Strand. Immerhin. Eigentlich habe ich ja noch einige Monate Zeit für die paper, aber meine supervisor will nächste Woche die ersten tausend Wörter haben.

Aber genug davon und lieber wieder kurioses von Ozelandien. Dass die Kiwis von dern Aussies gerne mal als sheep shagger bezeichnet werden, muss dieser Herr hier nicht bedacht haben. Lesenswert ist eigetnlich nur der erste Satz:
A North Canterbury man who admitted trying to have sex with a goat believed he wouldn't get caught because "animals couldn't talk".

Haha! Zum Abschluss noch andere Kuriositäten von mir (keine Angst: Tier- und Aktfrei):


strangeness