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Dienstag, 3. Juni 2008

Leben am Fischanus

Māui ist der Maori aller Maoris. Die Mythologie sagt, dass er Neuseeland, die Sonne und auch den Rest drum herum (definitiv aber nicht Australien!) erschaffen hat. Eines Tages ging Māui fischen und zog einen riesigen Fisch aus dem Wasser: Die Nordinsel. Auf der Karte sieht man tatsächlich Ähnlichkeiten wenn man die Nordinsel nach links klappt (wobei mir nicht klar ist, wie die Maoris das ohne Kartographie festgestellt haben). Nun frage ich mich, warum ausgerechnet Auckland das Fischarschloch ist... So schlimm ist es hier nun wirklich nicht.


Die Südinsel ist übrigens Māui's Kanu und Stewart Island der Anker für das Kanu.

Dienstag, 8. April 2008

Lord of the Locations

Location! Location! Location!

Etwas überfällig folgt nun mein Semesterferienprojekt: Herr der Ringe-Drehorte besuchen.
Ok, es war nicht wirklich ein Projekt, aber ich habe schon ein paar Sachen mitgenommen, die auf dem Weg lagen (nerd alert). Den ersten Drehort sah ich schon in meinem ersten Monat hier in Kiwihausen, der letzte war Mt. Doom.
Auf der Karte des Albums kann man ganz gut sehen, wie sich die Drehorte über ganz Kiwihausen verteilen:


Lord of the Locations


Ein eigenes Album bekommt Hobbiton. Der Einzige Drehort, auf dem noch Kulissen zu finden sind, wenn auch schon etwas heruntergekommen:

Hobbiton


Eine weitere Sonderstellung hat Edoras verdient: Das war neben dem See (eigentlich ein Fluss im Film), an dem sich Frodo und Sam von der Gruppe trennen, der schönste Drehort für mich. Während an dem See aber Kiwis gecampt haben, war Edoras ein Hügel mitten im Nichts! Wunderbar einsam, mitten in einem Tal umgeben von Gebirgsbächen.

Edoras


Es hat Spaß gemacht, die Drehorte auf dem Weg zu suchen und dann manchmal auch tatsächlich zu erkennen. Fakt ist aber, dass man Lord of the Rings sehr viel öfter als nur bei den Originaldrehorten wiedererkennt. Ganz klar: Kiwihausen ist Mittelerde.

Weitere Mittelerdenews:
  • Peter Jackson hat NZ's einzigen Privatjet
  • Der Hobbit ist wohl zweiteilig ab 2010 und 2011 am Start.

Edit: Hatte sträflicher Weise ein paar Locations vorenthalten, die jetzt nachgetragen wurden. Darunter ua. Fangorn und ein Teil der Dead Marshes.

Sonntag, 6. April 2008

Whanganui River, usw

Wieder in AKL und wieder alleine. Die letzte Woche war nochmal ein richtiges Erlebnis und wahrscheinlich mein letzter längerer Trip in Kiwihausen und mein vorletzter Trip down under (dank Aussie Deals bei Air Kiwihausen gehts Ende April nochmal kurz über den Teich).

Nachdem ich mich mit Gina in Welly getroffen habe, sind wir beide mit dem Bus (man, was bin ich im Nachhinein froh meine Subarukarre gehabt zu haben - die beste Art zu reisen) nach Norden um drei Tage auf dem Whanganui River zu paddeln. Einmalige Erfahrung, die ersten beiden Tage keine Häuser oder Autos. Nur der Fluss und ursprünglicher Dschungel rechts und links. Teilweise canyonartige Uferabschnitte und es war, als würde man durch einen grünen Tunnel paddeln. Stille und etwas Geplätscher. Mehr nicht. Geschlafen wurde zweimal in Hütten, die man vom Wasser aus ansteuert. Leider die ganzen drei Tage keine Sonne gesehen, war aber nicht schlimm. Menschen sah man nur Abends in den Hütten und manchmal auf dem Wasser. Auch in Kanus/Kajaks auf der gleichen Strecke unterwegs.


Nach der Flussreise wollten wir im Tongariro National Park eigetnlich auf den Mt. Ruapehu. Aber das Wetter war zu schlecht. Also nur einen day-walk gemacht und dann weiter Richtung Waitomo zu den weltbrühmten Glühwürmchenhöhlen (es sind keine Würmer sondern Maden und was leuchtet ist eigentlich nur Scheisse (so wie bei 0:52 im Video hat es tatsächlich ausgesehen!) Die Made schlüpft nach 9 Monaten und lebt dann als Fliege für 3-5 Tage, um sich zu paaren. Länger geht leider nicht, denn die Teile haben keine Münder!).
Die Höhle wurde dann aber nicht in einem Boot oder per Brücke durchquert, sondern in wetsuit und Schwimmring erobert.

Danach ging es zurück nach AKL, wo ich mit Gina noch zwei schöne Tage (Strand und Zoo (endlich einen Kiwi gesehen!)) verbracht habe.

1.-4. April

Nun heißt es erstmal die nächste Woche paper paper paper. Määähhhhhhhhhhhhhhh!

Montag, 24. März 2008

Coromandel

Ich habe mich dann doch breit schlagen lassen und bin mit 4 anderen Schergen zwei Tage auf die Coromandel Peninsula gefahren.


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Etwa 2,5 h (zurück dank Osterverkehr ...etwas länger) von AKL entfernt findet sich das vielleicht schönste Fleckchen der Nordinsel. Bei gutem Wetter kann man die Halbinsel auch von AKL aus sehen; sie liegt quasi gegenüber. Jedes Wochenende und an Feiertagen wird die Gegend von Jafa's überlaufen und wer was auf sich hält, hat dort ein Wochenendhaus. Gepennt haben wir in einem großen Zelt in Hahei, rechts von Whitianga auf einem Zeltplatz. Leider habe ich nicht die ganze Halbinsel gesehen, aber der Teil war wirklich wunderbar.
Besonders witzig war der Hot Water Beach. Ein kleines Stück Mallorca mitten in Kiwihausen. Sehr schön auch Catherdral Cove, leider aber zu überfüllt.


Coromandel

Montag, 17. März 2008

Mount Doom

Nochmal kurz zur verdoomten Besteigung. Ich habe mir jetzt schon im Laufe der Zeit nach der Besteigung zwei Mal die Haare gewaschen, finde aber immer noch kleine Vulkangesteinkiesel auf meiner Kopfhaut...
Hier übrigens nochmal etwas video footage zu Mt Doom:


(c) Howard Shore/wea

Es folgt ein alternatives Ende für Lord of the Rings III. Der Abstieg eines erleichterten Frodos hätte doch bestimmt für etwas mehr Freude gesorgt:



So haben wir für den Abstieg nur 20 min gebraucht. Vulkansand, -asche, Steine, Steinchen und kleine Steinbrocken in Schuhen und Hose sowie gollumgleiche Kratzspuren an den Beinen waren bei dem Abstieg incl.
Gedreht, vertont und geschnitten von Arwen, bei der man über zerquetschte Bananen und Vulkanmösen lesen kann.

Sonntag, 16. März 2008

Vulcano Alert Level I

"Significant anomalous conditions are recognized that could be indicative of an eventual hazardous volcanic event."
Mitunter ganz interessant, wenn man im nachhinein liest, wo man was schönes gemacht hat und wie das Gefahrenpotential war. So ist der gestern bestiegene Mount Ngauruhoe seit Juni 07 auf Gefahrenstufe eins (von drei) was einen möglichen Ausbruch betrifft. Das hätte mich aber natürlich auch im Voraus nicht abgehalten, denn bei dem Berg handelt es sich um die Kulisse von Mt. Doom. Ist ja wohl klar, dass man da rauf muss. Bei Frodo war ja auch Lava im Spiel.
Aber alles halb so wild. Immerhin laufen pro Jahr etwa 65.000 Leute am Mt Ngauruhoe vorbei. Das ist nämlich Teil des sog. Tongariro Crossings. Das macht so ziemlich jeder Touri hier in NZ. Der Name wurde vor kurzem in Tongariro Alpine Crossing geändert, um die Ansprüche an das Terrain hervorzuheben, nachdem letztes Jahr dort zwei Leute gestorben sind. Aber auch gestern haben wir so einige Figuren mit Jeans und T-Shirt gesehen.
Der Reihe nach: Freitag nachmittag ging es mit zwei Autos Richtung Süden (etwa 5 Min, dann haben wir uns erstmal in Aucklands freitaglicher rushhour vergnügt). Gegen 21:30 waren wir dann im Hostel im National Park. An- und Abfahrt zum Crossing erfolgte mit Bus. Los gings um 7.15 Uhr. Die erste Stunde haben wir uns dann im Menschenstrom vortbewegt, bis dann der Fuß von Mt Doom erreicht wurde. Natürlich haben sich nur die Harten (=Verrückten) entschieden dort aufzusteigen, so dass sich der Strom von Touris etwas verdünnt hat.
Mt. Doom war nicht ohne. Er wirkt wie ein riesiger Steinhaufen. Das macht das Besteigen nicht einfach: Drei Schritte hoch, zwei wieder runter. Der Lord of the Rings Soundtrack hat mir und Thomas die Sache aber versüßt. :-) Hoch dauert es 80 min., runter (dank waghalsiger Rutschaktionen (Video wird nachgereicht)) 20 min.
Weitere Highlights des Tracks waren Schwefelschwaden, weitere Krater, Kraterseen, Steine, Felsen und erkaltete Lavabrocken in Form von Steinen und Felsen.
Am Ende stand noch ein dramatischer 15 minütiger Spurt an, um den Bus zu erreichen. Alles in allem ein neunstündiger Spaß mit Frodo, Felsen und Steinen.


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Unten Mt Doom. Am Red Crater und Blue Lake ging es auch vorbei.

Donnerstag, 13. März 2008

Outing

Da mein Blog hier nun unfreiwillig geoutet wurde, lesen vermutlich bald die ganzen mitstudierenden Juristen mit, die ich so gar nicht leiden kann... total gerne mag.
Daher kann ich wohl in Zukunft nur noch Bilder posten, um hier nicht völlig gemobbt zu werden.
:-)
Mit einigen Exemplaren besagter Meute geht es morgen Mittag los nach Süden in den Tongariro National Park. Der Plan ist dort eine Nacht zu pennen und dann am Samstag das Crossing zu machen. Highlight der Kraxelei wird ein Bier auf Mt Doom werden.
So long...

Mittwoch, 5. März 2008

Northland

So, wieder in AKL, welches mir im Sommer immer besser gefällt. Die letzten Tage war wirklich sehr schön! Spaß gehabt, viel gelacht und erlebt. Das Wetter war Mist aber immerhin über 20° C. Das weiß man schon zu schätzen, wenn man von Blitzeis und -streiks hört.
Nachdem Gina letzten Donnerstag nach AKL kam haben wir den Freitag hier verbracht, weil das Wetter zu gut war, um im Auto zu sitzen und der Wetterbericht für die nächsten Tage sehr trübe war.
AKL

Samstag gings dann im strömenden Regen nach Norden und gestern sind wir wieder gekommen. Seit heute Morgen bin ich wieder alleine.
Samstag: Es ging über Whangarai zur Bay of Islands. Bei dem schlechten Wetter konnte man aber erahnen, wie wunderbar es bei Sonne sein muss. Es muss ein absoluter Traum sein, dort rum zu segeln. Selbst bei Regen war es noch halbwegs warm, das Meer bebadbar. Cirkaden und Palmen runden alles ab.
Sonntag ging es mit der Fähre nach Russell, der ersten Haupstadt NZ's. Dann weiter nach Norden, baden in den Gewässern, in denen die Rainbow Warrior ihre Ruhestätte hat. Später Fish&Chips in Mangonui an der Doubtless Bay (Cook hatte keinen Zweifel, dass es sich um eine Bucht handelte). Gepennt wurde in einem Hostel in Ahipara.
Dann am Montag der spannendste Teil der Reise: Der 90-mile-beach wurde erfahren und ersprungen (s. Fotos). Flüsse durchfahren und Sandünen bestiegen.
An der Kauri-Coast ging es am Dienstag zurück nach AKL.
Northland

Donnerstag, 28. Februar 2008

Backpackerleben an sich

Ab morgen verschlägt es mich wieder in die Welt der Backpacker, wenn es für eine Woche mit Gina nach Northland geht. Immer wieder interessant, was sich da doch für Abgründe auftun können, wie der Masterkollege berichtet. Andere Extreme gibt es auch. Der Scherge hat an seinem zweiten Tag gleich den Lottogewinn abgeräumt. Ich muss noch überlegen, welchen der beiden Exemplare ich ätzender finde...
Ansonsten: Jetzt geht es an den Strand. Nach dem Mittagessen (indisch: vegetarian Korma) an der Uni haben einige entschlossen Vorlesungen oder Research durch schwarzen Strand und Tasman Sea einzutauschen. Manche Streber bleiben aber an der Uni. :-)
Bis in einer Woche!

Mittwoch, 30. Januar 2008

Taupo - AKL

So, da bin ich wieder. Die Herfahrt von Taupo gestern war zwar lang aber schön. Habe einen Umweg über Mt. Maunganui gemacht. Das hat war "Mount" im Namen, verfügt aber über einen schönen Badestrand. Den ich natürlich gleich mal badetechnisch verköstigt habe! Abends in AKL konnte ich bei einer Kommilitonin auf dem Boden pennen bis ich dann heute die andere Kollegin zum Flughafen gebracht habe und mich nun in ihrer WG ausbreite (Zitronenbaum hinterm Haus!).
Jetzt fängt die gute nervige flat-suche wieder an. Habe mir heute Abend auch schon welche angeguckt. Kein Volltreffer dabei und generell kein Überfluss an leeren Zimmern. Dann rückt auch noch das nächste Semester näher und mehr und mehr Studis eintrudeln... Ich könnte hier ein paar Tage bleiben, die tricky question ist aber, ob länger warten was bringt...
Hier die drei flats von heute:
- nichts Besonderes, wirkt nicht unbedingt heimelig, etwa 20 min zu Fuß zur Uni
- das war ok, etwas langweilige flatmates (keine Kiwis), einziger Raum unterm Dach (heiß) aber nette Küche mit Garten, Nachteil: 30-40 min zur Uni, wenn ich nicht den Bus nehme
- Winzzimmer, schön nah an der Uni (15 min), netter Bezirk 3 arbeitende Kiwis (eine Anwältin), aber großes issue: Kein Internet, vielleicht kann man sich das aber mit den Nachbarn oder so teilen, vielleicht sollte ich mal hinfahren und gucken, ob es dort Netze gibt

Montag, 28. Januar 2008

Taranaki - Taupo

Nach einem stärkendem Frühstück in New Plymouth ging es über den Forgotten World Highway in die Mitte der Nordinsel. Genauer zum größten Binnensee NZ’s, Lake Taupo. Forgotten World hört sich jetzt spukiger an, als es ist. Es ist einfach eine abgelegene Gegend und mit Whangamomona als Highlight. Das Dorf, das aus einer Straße und ein paar Häusern besteht, sollte vor einiger Zeit einem anderen dirstrict zugeordnet werden. Das hätte für Whangamomona bedeutet, dass sie in einem anderem Rugby-Club hätten spielen müssen. Also, was macht man in Situationen wie dieser? Klar, man erklärt sich unabhängig und gründet eine Republik. Großer Spaß, über den aktuellen Präsidenten kann man hier nachlesen.

Die Stadt Taupo, in der ich jetzt bin, ist meine letzte Station, bevor es morgen aller Wahrscheinlichkeit nach zurück in die größe böse Stadt geht. Also meine letzte Nacht im Hostel und ehrlich gesagt freue ich mich etwas auf AKL. Nicht in erster Linie der Stadt wegen, aber weil ich mal nicht aus dem Auto leben muss. Wohlmöglich könnten mich einige zu Hause bei Berliner Winterwetter verfluchen und ich werde es später vielleicht auch machen, dennoch denke ich es ist ein guter Zeitpunkt zurückzukehren. Für morgen spricht auch viel, weil übermorgen eine Kommilitonin nach Oz fliegt und ich wohl ihr Zimmer nutzen kann, bis ich was eigenes habe.



Schicksalsberg *)

Aka. Mt. Taranaki. Cook meinte einst, es sei der "most fabulous hill, I've ever seen".
Naja, nichts dramatisches, aber der Misthügel hat mir ein ziemliches Schnippchen geschlagen, bei dem Versuch in zu erklimmen. Sobald ich angesetzt habe, zog mieses Wetter auf und bei beiden Abstiegen klarte es auf und der Berge lachte auf mich hinab. Der Plan war gestern los, zu einer Hütte, dort den meisten Plunder zu lassen, rauf auf den Berg, runter und in der Hütte pennen.
Also ich morgens los von New Plymouth. Der Berg strahlt in der Sonne. Als ich jedoch in der Hütte ankam (nach einer 1h Dschungelwalk) nieselte es und stürmte aus allen Ecken. Also erstmal ein paar Stunden gewartet, noch mit Hoffnung. Lesen, dösen von 2 Kiwis versuchen ein Kartenspiel erklärt zu bekommen, etc etc. Gegen 15:00 bin ich dann rauf und etwa bis 1950 m gekommen. Die Sicht war aber mies, der Wind stark und der Regen kalt. Also habe ich mich gezwungen wieder umzukehren.
Zweite Möglichkeit wäre heute morgen gewesen. Also ich um 5:00 mit beiden Packs raus und rauf. Den schweren Rucksack auf dem Weg gelassen und etwas weiter. Aber immer noch kacken kalt, windig und bewölkt. Zwar gabs einen netten Sonnenaufgang aber ich habe mich geschlagen gegeben und bin wieder nach unten. Zwar habe ich die Spitze gesehen und der Aufstieg an sich war auch wolkenfrei aber... naja ich war auch etwas beleidigt und man will ja nicht auf Wolken gucken bzw schon die volle Aussicht genießen. Natürlich hat der Bastard fast vollständig seine Wolken abgeschüttelt, als ich am Parkplatz war.
Man kann eben nicht alles haben. Schade auch aber der Berg ist bekannt für sein verrücktes Wetter. Ist eben ein einzelner Berg vulkanischen Ursprungs (sieht aus, wie Mt Fuji, was mit ein Grund dafür war Last Samurai hier zu drehen), der mitten aus dem Flachen land emporsteigt und aufgrund der nahen Küste maritimes Klima hat. Sieht auch entsprechend komisch aus von oben:


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Taranaki



*) Ich meine natürlich nicht den Schicksalsberg. Peter Jackson, New Line Cinema und Frodos Anwalt können beruhigt sein.

Freitag, 25. Januar 2008

Sunny Welly

Bin doch den ganzen Tag in Wellington geblieben. Einen heißen Tag in der Stadt war dann auch schönL; und nicht windig! Allerdings ist das die parkunfreundlichste Stadt ever! (Also nicht Stadtpark sondern Parkplatz). Schön und gut, wenn man zahlen muss, aber dann darf man dort nur 2 h stehen. Bin jetzt 10 Min zu meinem Hostel gelaufen und hoffe die Karre ist morgen noch da... Auf dem Programm stand Te Papa Museum, Tattoo-Museum und allgemeines Rumlatschen. Damit ich nicht um halb sieben ins Bett falle, gehts gleich erstmal ins Kino.

Welly

Marlborough

24. Jan 8:36 pm

Bin schön gemütlich von Nelson nach Picton gefahren. Über den Queen Charlotte Drive. Sehr schöne Strecke entlang des Queen Charlotte Sounds. Fast drei Monate her, dass wir hier den Queen Charlotte Track gemacht haben. (Mir fällt jetzt keine andere Möglichkeit mehr ein "Queen Charlotte" zu schreiben, außer dieser Satz...)

Habe auch einen tollen Zeltplatz gefunden. Nicht weit von Picton, also nicht allzu viel Fahrerei morgen im Dunkeln. Macht nicht wirklich Sinn, für ein Hostel zu zahlen, wenn man dort nur die halbe Nacht pennt... Außerdem hatte ich hier endlich mal Gelegenheit schwimmen zu gehen, nachdem mir die Gezeiten vorher nicht mitgespielt hatten. Bei Ebbe geht hier nämlich nicht viel.


25. Jan 4:54 am

Ürgs


25 Jan 10:19 am

So, wieder in Wellington. Und mal wieder eine richtige Stadt. Penner, volle Straßen und satte 4 $/h Parkgebühren fühlen sich fast an, wie zu Hause. Die Sonne scheint und ich habe wohl Glück einen der Sonnentage in windy welly genießen zu können. Der Plan ist jetzt an der Westküste hoch zu fahren und vielleicht den Mt. Taranaki zu besteigen. Dann wäre ich so in 5 Tagen in AKL: Eigentlich wollte ich noch das East Cape mitnehmen, aber ich werde reisemüde und die Tatsache, dass dieses Semester das größte Studiwohnheim geschlossen hat, ist Futter für meine WG-Sorgen.




Marlborough

Samstag, 3. November 2007

Napier->Welly

2. Nov 9:15 pm

Ich hatte überlegt, in Napier zu bleiben und dort den Tag zu verbringen, habe mich dann aber doch für die Weiterfahrt entschieden. Ich habe dann einen kleinen Umweg über die Dörfer (= Ansammlung von 2 Häusern genügt für diese Bezeichnung) zu nehmen: Hat sich gelohnt. Teilweise bin ich 20 min gefahren, ohne ein Auto zu sehen. Bei dieser Verkehrsdichte winkt man sich dann hier übrigens lässig zu. :-)

Jetzt bin ich in meinem Zelt mitten in einem grünen Tal vor den Toren Wellingtons (~ 20 min) Ich höre einen Bach rauschen, komische Vogellaute und Baumrascheln. Zudem habe ich mich in der Dämmerung eben ziemlich über einen Igel erschrocken. :-) Der Zeltplatz (bitte nicht an Verhältnisse in Schermany denken) wird vom DOC (Department of Conservation) betrieben. Das sind quasi die Wildhüter hier in NZ.

Ziemlich windig. Ich hoffe, meine Zeltbauerkünste sind dem gewappnet. Morgen gehts nach Welly. Dort treffe ich dann eine Kommilitonen samt Kumpel aus Dt. und wir setzen am Sonntag über auf die Südinsel, die noch sehr viel breathtakener sein soll. Drüben sind dann erstmal 2 Tracks geplant, so dass ich bis Mitte November beschäftigt bin.


3. Nov. 8:25 am

Für Zeltverhältnisse habe ich ganz gut geschlafen. Bis dann so um halb sieben aufgewacht, da im Nachbartal Wildziegen geschossen wurden. Es war aber nur ein Schuss. Also entweder sehr blöde oder sehr pfiffige Ziege... Aber der DOC-Dude hatte davon schon gestern Abend erzählt, als er kassiert hatte (4 €/Nacht; dafür gabs auch eine richtige Spühlung und nicht nur ein Plumpsklo).

Netter Zeltplatz, in einem grünen Tal (Catchpool Valley). Es waren noch einige andere Camper hier, aber von denen bekommt man nichts mit. Es ist nicht eine große Wiese sondern immer durch Bäume und Sträucher unterbrochen. Man könnte auch sagen urig...

Jetzt geht es nach Welly direkt zum Backpacker in dem ich heute Nacht pennen werde. Dort dann erstmal duschen und ab in die Stadt. Die beiden anderen kommen dann so Nachmittags an, vermute ich.


3. Nov 4:30 pm

Wellington hat seinen Spitznamen wind-city heute auch tatsächlich verdient. Ansonsten aber ganz nett. Aber wie überall in NZ gilt: Man kommt nicht her, um tolle Städte mit besonderer Architektur oder Atmosphäre zu sehen. Insbesondere Welly sollte man aus der Entfernung nicht zu genau begutachten. Einmal drin gehts. Und im Gegensatz zu AKL hats hier etwas mehr Studi-Flair und auch mehr als eine Hauptstraße.


Hier noch eine Ansammlung von Bildern aus den letzten Tagen:

AKL-Welly


Cheers!

Freitag, 2. November 2007

AKL->Napier

(also ungesicherte W-Lans zu finden, ist hier nicht allzu schwer) :-) Da ich nicht regelmäßig ins Netz kommen werde, kommen die Berichte nun immer schubweise.

2. Nov 0:25 am

So, die Karre scheint wieder zu laufen. Zumindest hat die Temperaturanzeige schön still gehalten. Ich bin nun auch gleich nach Napier gefahren. Und habe soeben das Zelt etwas südlich davon im Dunkeln aufgebaut.

Die Herfahrt war ganz gut. Ich habe etwa 5 Kilo Motten am Auto (Wahnsinn, was da alles rumflatterte, sah teilweise aus wie Schnee!) und stutze jedes Mal, wenn ich riesige weiße Schwaden aufsteigen sah: Es handelte sich aber nur um Thermalaktivitäten. Teilweise wurden die durch die nebenstehenden Kraftwerke beleuchtet was noch unheimlicher wirkte (NZ zieht über 60% seiner Energie aus grünen Quellen).

Leider war ein Großteil der Strecke im Dunkeln, so dass ich auch den angepeilten Zeltplatz nicht gefunden habe. Aber hier ist fast noch besser. Keine Sau da (spoooooky), ein atemberaubender Sternenhimmel und Meeresrauschen.


2. Nov 7:30 am

Naja, ein bisschen habe ich doch geschlafen, aber nicht so gut, dass ich den Sonnenaufgang um 6:15 verpasst habe. Dazu eine Tasse Kaffee. Fröhlich schlägt das Camperherz.

Seltsam, wie die Umgebung aussieht, wenn man im Dunkeln angekommet und sie sich etwas anders vorstellt. Aber der Platz war ganz gut. Es könnte nur etwas wärmer sein. Denn fast hätte man nach dem Aufstehen ins Meer gehen können.

Jetzt 10 Min nach Napier. Vielleicht was essen und... Klo.

Donnerstag, 25. Oktober 2007

goat island

Heißt wirklich so und liegt etwas knapp über eine Stunde nördlich von AKL. Die sehr kleine Insel ist eine von etwa 4 Goat Islands in ganz NZ. Gedachter Zweck dieser kleinen Inseln war die Versorgung von Schiffsbrüchigen: Auf den Inseln wurden Ziegen ausgesetzt (die ja kaum Wasser benötigen). Später wurden auch Schweine dort ausgesetzt, die aber an Land geschwommen sind.
Heute gibts dort nichts dergleichen und ein großes Gebiet um die Insel wurde 1975 das erste Meeresschutzgebiet. Daher gibt es jetzt dort viele Fische. Am meisten gab es Crazy-Snapper. Eigentlich heißen sie nur Snapper, aber die waren erstaunlich zutraulich: Sehr nah an uns herangewagt und zum Teil sogar mit uns geschwommen. Komische Viecher. Das sah wirklich so aus wie auf dem Foto:

(Bild nicht von mir. (C)http://www.ianskipworth.com/photo/pcd2771/snapper_at_goat_island_15_4.jpg)

Weiter haben wir noch 3 Rochen gesehen. Und viel Seegras, was für mich neu war. Als ob man durch einen Wald schwebt. Sehr spaßig.
Die Ausrüstung haben wir uns in AKL geliehen: Zwei Tanks pro Person und gesamte Ausrüstung für lächerliche 25 € pro Taucher. Der Parkplatz war gleich am Strand und wir sind direkt ins Wasser. Zwischendrin Nickpick am Strand.
Schöner Tag.

Cheers!

Montag, 22. Oktober 2007

Coromandel

Heute habe ich mich auf den Weg Richtung Coromalndel-Peninsula gemacht. Etwa 2h von AKL entfernt.
Zuerst war ein 4h day-walk in der alten Kauri-Baum Gegend dran. Leider war das Wetter suboptimal. Aber der "kalte" Regenwald war trotzdem sehr beeindruckend.
Danach noch bis Coromandel-Stadt gefahren und Fish&Chips verputzt.

Coromandel 22-10-2007


Cheers!

Samstag, 20. Oktober 2007

Pirongia

Der Pirongia Forest National Park. Da ging es heute hin. Etwa 2h südlich von AKL. Eigentlich war ein Rundkurs geplant, aber der "Weg" war so hart, dass man nicht schnell voran gekommen ist. Also war umkehren angesagt. Was nicht schlimm war, da die Abwechslung groß war. Spaßig.

Pirongia 20.10.07


Cheers!

Montag, 8. Oktober 2007

alles mitnehmen

Das ist ja meine Devise hier unten. Also Erlebnis-Kleptomanie, quasi.
So hatte ich das Wochenende volles Programm: Sonnabend stand ein kite-surfing Kurs an und gestern war ich das erste mal surfen. Somit bin ich auch den hohen Anforderungen entgegen gekommen, die surfing-mäßig aus der Heimat an mich gestellt wurden.
Beide Sportarten haben gemeinsam, dass sie sehr einfach aussehen. Dem ist leider nicht so. :-) So war zB noch kein richtiges kite-surfing angesagt, da man erstmal lernen muss, mit dem Drachen umzugehen. Das ist nicht ohne. Es handelt sich fast um eine 3d-Steuerung (man steuert nicht nur die Position des Drachen am Himmel, sondern auch seinen Winkel zum Wind) und wenn man was falsch macht, wird man übelst durchs Wasser geschliffen (väterliches Drachensteigen in Kindheitszeiten hilft aber enorm!). Beim nächsten Kurs könnte ich es dann vielleicht mit Brett versuchen...
Wellensurfen fand ich auch extrem schwer. Man muss die Welle richtig catchen und sich dann aufs Brett wuchten, um dann gleich danach ins Wasser zu fallen, weil man nicht geschafft hat, die Balance zu halten. Dabei macht das Wellenreiten an sich vielleicht 10-20% der Zeit aus. Den Rest verbringt man damit zurück zu den Wellen zu kommen (wir hatten eine derbe Strömung, in der man teilweise schwer stehen konnte!) und dort auf selbige zu warten.

weekend


Cheers!