Donnerstag, 11. Oktober 2007

done

So! Ich vermelde mal hiermit, dass ich mit meinem beiden papern fertig bin und damit nun mein Soll für dieses Semester vollbracht habe.
Insgesamt etwas unter 26.000 Wörter mit einigen Zitaten, um auf die geforderte Wortanzahl zu kommen. Mein Highlight ist ein Zitat der Turkish Daily News. :-)
Die paper waren zum einen über den Adolf-Eichmann-Case und zum anderen über militante Demokratien. Leider hatte ich jeweils schon so bei 8000/9000 Worten alles Interessante zum Thema gesagt, so dass ich die Angelegenheit noch unerträglich aufblähen musste, um das absolute Minimum von 12.000 zu kommen.
Zudem muss man im ersten Semester für ein paper ein sog. "Research Trail" abgeben. Darin muss man jede Literaturquelle angeben und darstellen, wie man auf die gestoßen ist, also zB welchen Suchbegriff man in die Datenbanken eingegeben hat, um einen bestimmten Artikel zu finden. Pain in the as. Das ist die beste Bezeichnung für dieses überflüssige Drecksstück. Angeblich soll es dem Plagiarismus vorbeugen. Einfach postgraduate unwürdig. Jedenfalls ist das auch schnell dahingezimmert. Dann noch etwas die Fußboten in den Arbeiten vervollständigen, ausdrucken und dann:

Zur Belohnung habe ich mir ein antibakterielles und -virales 'Sore Throat Gargle' Zeug gekauft, um meine nervigen Halsschmerzen davonzujagen. Ich hoffe auf eine Beckmann'sche Wirkung.

Cheers!

Montag, 8. Oktober 2007

alles mitnehmen

Das ist ja meine Devise hier unten. Also Erlebnis-Kleptomanie, quasi.
So hatte ich das Wochenende volles Programm: Sonnabend stand ein kite-surfing Kurs an und gestern war ich das erste mal surfen. Somit bin ich auch den hohen Anforderungen entgegen gekommen, die surfing-mäßig aus der Heimat an mich gestellt wurden.
Beide Sportarten haben gemeinsam, dass sie sehr einfach aussehen. Dem ist leider nicht so. :-) So war zB noch kein richtiges kite-surfing angesagt, da man erstmal lernen muss, mit dem Drachen umzugehen. Das ist nicht ohne. Es handelt sich fast um eine 3d-Steuerung (man steuert nicht nur die Position des Drachen am Himmel, sondern auch seinen Winkel zum Wind) und wenn man was falsch macht, wird man übelst durchs Wasser geschliffen (väterliches Drachensteigen in Kindheitszeiten hilft aber enorm!). Beim nächsten Kurs könnte ich es dann vielleicht mit Brett versuchen...
Wellensurfen fand ich auch extrem schwer. Man muss die Welle richtig catchen und sich dann aufs Brett wuchten, um dann gleich danach ins Wasser zu fallen, weil man nicht geschafft hat, die Balance zu halten. Dabei macht das Wellenreiten an sich vielleicht 10-20% der Zeit aus. Den Rest verbringt man damit zurück zu den Wellen zu kommen (wir hatten eine derbe Strömung, in der man teilweise schwer stehen konnte!) und dort auf selbige zu warten.

weekend


Cheers!


Sonntag, 7. Oktober 2007

kiwi Trauertag

Kiwihausen ist völlig fertig, mein flatmate hat fast geheult und musste erstmal auf seinem Motorrad cruisen, um die Birne frei zu bekommen:

Die All Blacks haben ausgerechnet gegen die frogs im Viertelfinale beim Rugby World Cup verloren. Dabei hätte keiner mit einem Scheitern gegen die Franzmänner gerechnet. Das Ergebnis war auch sehr knapp und der Schiri auch sehr mies.
Bitter.

Dabei war der Haka wieder goose-pimpels-mäßig:





Cheers!
:-(

Freitag, 5. Oktober 2007

skandal!

Jetzt will die Regierung in Samoa doch tatsächlich das letzte Erbe der Deutschen Kolonialzeit abschaffen: Den Rechtsverkehr!

Samoans drive on the right-hand side of the road in a throwback to German colonisation of the country previously known as Western Samoa.
Eben nicht nur in Dt. und NZ (Union-Jack in NZ's Flagge?) scheinen Politiker gerne mal auf Schwachsinnsideen zu kommen, um von echten Problemen abzulenken.

Cheers!

Mittwoch, 3. Oktober 2007

kiwi-lehren

Zwei lehrreiche Bsp. aus dem AKL' Leben:

1)
Mit dem Frühling hier ist nicht zu spaßen. Heute gabs hier eigentlich alles außer Tiefschnee. Übelster Sturzregen und bestes Sonnenwetter. Derber Hagel und süßestes Vogelgezwitscher. Aber das abgebildete Drama erklärt es besser als meine hölzernen Worte:


2)
Auch im zarten alter mit 80 Jahren (lt. eigener Auskunft mit engl. Schelmenlachen) kann man mit eher unkonventioneller Körperhaltung die (mir sich hoffentlich auch irgendwann erschließenden) Vorzüge der Rechtswissenschaftsbibliothek genießen:


Cheers!