Mittwoch, 16. Januar 2008

CSI: St. Kilda

So, die Ermittlungen am poo beach sind abgeschlossen und es ist wohl doch keine Verschwörung. Das Google Earth Foto ist in der Tat nicht aktuell. Und Recherchen vor Ort und im Netz haben ergeben, dass die poo pipe vielmehr gerade gebaut wird! Ich hatte in meiner naiven Art einfach nicht gedacht, dass man sowas heute noch so sichtbar platziert. Aktuell kommt die Kacke etwas weiter östlich zu Tage. Ironischer Weise am Lawyers Head.
Soviel von meiner Seite zu diesem weltpolitisch brisantem Thema.

Dienstag, 15. Januar 2008

poo-beach

Heute habe ich den halben Tag mit wunderschöner Sonne im Haus verplämpern müssen, weil ein bekackter Trojaner mein Windows komplett zerlegt hat. Zwischenzeitlich hatte ich ziemlich Angst um meine Fotos. Und auch zwischenzeitlich wäre ich fast losgegangen, um ein MacBook zu kaufen, bis mir eingefallen ist, dass die ja Geld kosten...
Zur körperlichen und geistigen Zerstreuung bin ich danach laufen gegangen. Vorbei ging es uA an einem wunderbaren Strand. Weißer Sand, breit und flache Wellen. Aber leider darf man dort weder schwimmen noch baden, da eine Bucht weiter eine poo-pipe die Kacke Dunedins ins Meer leitet. Komischer Weise kann man an dem Strand mit der pipe selber schwimmen aber an dem anderen nicht. Aber jetzt kommt das wirklich komische: Die poo-pipe verläuft überirdisch auf einem weithin sichtbaren Gestell und ist nicht mit Google Earth zu finden! Ich finde das riecht nach einer bekackten Verschwörung!
Gerade gabs zum Dinner Muscheln. Etwas gewöhnungsbedürftig war, dass in einigen Muscheln (also in dem Fleisch!) kleine Krebtierchen waren.

Montag, 14. Januar 2008

Gesundheitsbewußtsein

Wann kommt endlich mehr Rechtsbewußtsein?

"Auch die Konkurrenzsituation sollte analysiert werden. "Masseure etwa haben derzeit extrem hohe Chancen, im Wettbewerb zu bestehen, weil das Gesundheitsbewusstsein boomt", sagt Markus Kuhlmann, Geschäftsführer des Bundesverbandes der Freien Berufe (BFB) in Berlin. Ein frisch gebackener Rechtsanwalt hätte seiner Einschätzung nach dagegen Schwierigkeiten angesichts einer Juristenschwemme - gerade in Städten wie Berlin, in denen Großkanzleien den Markt beherrschten."
Ich habe einfach zu viel Zeit die News aus der Heimat zu lesen. Das ist nicht gut.

Sonntag, 13. Januar 2008

Waschmaschinen- und Zeltsorgen

11. Jan 11:23 am

Sitze gerade in Dunedin in einem Laundromat der Teil einer BP Tankstelle ist! Draußen scheint die Sonne bei windigen 20° und... huch, die Wäsche ist schon fertig. Ein Waschvorgang dauert hier nie länger als 30 min. Die Maschinen sind totaler Schrott; Toploader und man kann froh sein, wenn sie nicht kalt waschen. Klingt nach keinem großen Problem, ist es auch nicht. Aber für Leute mit Hang zum Kleckern und Einsauen ist das durchaus nervig...

13. Jan 10:03 am
Gestern sollte hier angeblich der wärmste Tag für mich werden. Angekündigt war eine lachende Sonne und 27°. Der Plan war also raus aus Dunedin und in den Süden einen Strand zum Zelten suchen. Soweit so gut. Auf zum farmers market, Zeug gekauft und dann los. Irgendwann dann auch einen Strand gefunden. Schöner Sandstrand, tolle Wellen, menschenleer. Baden, Picknick, Lümmeln, etc. Aus dem Nichts zeigten sich dann die Regenwolken am Horizont und eine ziemlich starke Brise. Es dauerte ewig, das Zelt in Sand und Wind aufzubauen und am Ende sah es trotzdem retarded aus. Der Wind blies rein, blähte es auf und am Ende flog es sogar fast davon. Also Abbruch. Alles ins Auto schmeißen. Schade, wirklich schade (wann hat man schon mal einen einsamen Strand für sich) aber als wir die Autotüren zu schmissen, fing es genau in diesem Moment zu pissen an. Obwohl wir nur ein paar h am Strand waren hat der Wind es geschafft, den Sand so ziemlich überall hin zu pusten. Sogar im unausgepackten Schlafsack.

Zelt im Wind

Ansonsten habe ich mich etwas in Gina's WG breit gemacht. Es ist aber nicht wirklich einen (Studi-) WG sondern gehört einem sehr jungen Paar, dass sich noch Leute für ihr großes Haus gesucht haben. Das nagt durchaus etwas an mir, denn das Haus ist für NZ Verhältnisse sehr gut (große Zimmer, schöner Holzfußboden, etc etc). Kleiner Garten, Hund neues SUV. Sie fängt an zu studieren und er ist !! Bademeister !! Gut, das heißt hier Lifeguard und ist vielleicht etwas besser bezahlt als bei uns, aber trotzdem. BADEMEISTER! Selbst wenn das hier nicht AKL sind und die Immopreise vielleicht bodenständig sind, komme ich da nicht so ganz mit...

Freitag, 11. Januar 2008