Mittwoch, 5. März 2008

Northland

So, wieder in AKL, welches mir im Sommer immer besser gefällt. Die letzten Tage war wirklich sehr schön! Spaß gehabt, viel gelacht und erlebt. Das Wetter war Mist aber immerhin über 20° C. Das weiß man schon zu schätzen, wenn man von Blitzeis und -streiks hört.
Nachdem Gina letzten Donnerstag nach AKL kam haben wir den Freitag hier verbracht, weil das Wetter zu gut war, um im Auto zu sitzen und der Wetterbericht für die nächsten Tage sehr trübe war.
AKL

Samstag gings dann im strömenden Regen nach Norden und gestern sind wir wieder gekommen. Seit heute Morgen bin ich wieder alleine.
Samstag: Es ging über Whangarai zur Bay of Islands. Bei dem schlechten Wetter konnte man aber erahnen, wie wunderbar es bei Sonne sein muss. Es muss ein absoluter Traum sein, dort rum zu segeln. Selbst bei Regen war es noch halbwegs warm, das Meer bebadbar. Cirkaden und Palmen runden alles ab.
Sonntag ging es mit der Fähre nach Russell, der ersten Haupstadt NZ's. Dann weiter nach Norden, baden in den Gewässern, in denen die Rainbow Warrior ihre Ruhestätte hat. Später Fish&Chips in Mangonui an der Doubtless Bay (Cook hatte keinen Zweifel, dass es sich um eine Bucht handelte). Gepennt wurde in einem Hostel in Ahipara.
Dann am Montag der spannendste Teil der Reise: Der 90-mile-beach wurde erfahren und ersprungen (s. Fotos). Flüsse durchfahren und Sandünen bestiegen.
An der Kauri-Coast ging es am Dienstag zurück nach AKL.
Northland

Donnerstag, 28. Februar 2008

Backpackerleben an sich

Ab morgen verschlägt es mich wieder in die Welt der Backpacker, wenn es für eine Woche mit Gina nach Northland geht. Immer wieder interessant, was sich da doch für Abgründe auftun können, wie der Masterkollege berichtet. Andere Extreme gibt es auch. Der Scherge hat an seinem zweiten Tag gleich den Lottogewinn abgeräumt. Ich muss noch überlegen, welchen der beiden Exemplare ich ätzender finde...
Ansonsten: Jetzt geht es an den Strand. Nach dem Mittagessen (indisch: vegetarian Korma) an der Uni haben einige entschlossen Vorlesungen oder Research durch schwarzen Strand und Tasman Sea einzutauschen. Manche Streber bleiben aber an der Uni. :-)
Bis in einer Woche!

Dienstag, 26. Februar 2008

No. 5

No. 5 lebt und ich in ihr! Einer obskuren Umfrage zufolge ist Auckland die fünft-lebenswerteste Stadt der Welt. Obskur schon deshalb, weil München und Frankfurt kurz darauf folgen.
Laut dem Bankhaus UBS ist AKL auf dem Gehalts-Ranking weltweit auf Platz 23 (kann auch nicht Stimmen, da Berlin auch oben dabei ist). Angesichts des geringen Einkommens hier und der Sorge über die vielen Kiwis, die ins UK oder nach Oz auswandern ebenso verwunderlich. Jedenfalls ist es so, dass man hier mit genug Geld ein wunderbares Leben in einer großen Stadt am Meer haben kann. Aber wer hat das schon...? Man kann eben nicht alles haben. Genug Geld an der Spree ist ja auch was.
Beide Umfragen können mir eigentlich ziemlich egal sein und sind es auch. Ich habe hier eine super Zeit, sauge alles auf und habe auch eher einen Aufhänger für das Fotosammelsurium der letzten Tage gesucht:

mööp



Sonntag, 24. Februar 2008

aussi kiss

Wer hätte gedacht, dass man darunter auch eine sexuelle Handlung verstehen kann. Natürlich gibt es auch was für Neuseeland. Ok, ich gebe zu ich habe gestern etwas zu viel Zeit im Internet vertrödelt, anstatt mich mit meinen Themen auf die beiden paper zu Beschäftigen. Ich soll nämlich bis Mitte nächster Woche für beide eine ganz grobe Zusammenfassung vorlegen...
Um die Sache auf diesem post-pubertärem Level zu belassen und mit Kiwi-Humor zu schmücken, hier ein großartiges Stück einer der wenigen Kiwis, die auch im Ausland (hier US) haben:


Freitag, 22. Februar 2008

Semsterferienbilanz

Wenn ich die ganzen Bilder durchgucke, habe ich manche Erlebnisse jetzt schon vergessen! Es kommt mir im Nachhinein vor wie 1 Monat und ich könnte bestimmt die gleiche Runde wieder drehen immer wieder was Neues entdecken.


Es folgen einige Zahlen, Fakten und Sensationen für November (rot), Dezember (schwarz) und Januar (gelb):

  • ca 14.000 gefahrene km
  • 91 Reisetage (von AKL nach AKL, davon 82 auf der Südinsel)
  • davon etwa 15 Regentage
  • 10 Tage die längste Zeit an einem Ort (insgesamt 3 längere Stationen; 10, 7 und 10 Tage)
  • 19 Wandertage
  • 0 Male an denen ich die klappbare Notfall-Kackloch-Schaufel benutzen mußte
  • 11 Male an denen ich ein Plumpsklo benutzt habe (geschätzt)
  • 4136 Fotos (14,7 Gigabytes)
  • 3 Arten von Delfinen gesehen
  • 2° tiefste Temperatur, höchste 31°
  • höchster Ort: ca 1950 m über Wasser (Mt. Taranaki)
  • tiefster Ort: 19 m unter Wasser (Milford Sound)
  • 0 totgefahrene Possums (und das nagt an mir, denn jeder patriotische Kiwi überfährt die Viecher, wo es nur geht, da sie ua verantwrtlich sind für die Bedrohung des Kiwivogels und andere Bodenbrüter sowie des Baumsterbens)
  • 3 totgefahrene Vögel (ich habe vorher noch NIE einen Vogel zum Vogelgott befördert, das liegt an den dummen Piepmätzen hier; teilweise kreuzen sie komplett die Fahrbahn anstatt von der Straße weg zu fliegen)


Hier die Auswahl klassischer Wortfetzen, die ich am meisten ausgetauscht habe:

Kiwi: „Where are you from?“
Ich: „Berlin.“
Kiwi: „East or West?“


Touri/Kiwi: „Where are you from?“
Ich: „Germany.“
Touri/Kiwi: [Blabla] „Is it true that you can drive as fast as you want on your...
Autobahn?“


Touri aus Dt. „Und, wo kommst du her?“
Ich: „Berlin.“
Touri: “Uh! Das hört man ja gar nicht!“

Ich: „I study in AKL for one year.“
Kiwi: „What do you think about AKL?“
(Auf der Südinsel kann kaum ein Kiwi AKL ausstehen. Gründe dafür sind uA, dass die meisten Steuergelder nach AKL fließen und einfach weil es die größte Stadt NZ’s ist) Die beste Reaktion war aber: „ AKL? Oh, poor bugger!“