Samstag, 12. April 2008

Berlin calls Sebaston


Da gehe ich durch die heimlich Hauptstadt Kiwihausens und stehe auf einmal vor einer Audi Werbung mit einem Berliner Nummernschild. Komische Sache.
Das wars auch schon. Bis dann, Euer Sebaston (so nenne ich mich ab jetzt nachdem Aaron bei Hell's Pizza meine 'Damned Pizza' unter diesem Namen verbucht hat).

Donnerstag, 10. April 2008

random crap

Mal ein paar zusammengetragene Sachen der letzten Tage, die sich nicht für einen Einzelbericht lohnen:

  • Kiwi non calculat? Jedenfalls finde ich dieses Pult für Überweisungsträger in einer Bank mit eingewerkeltem Taschenrechner sehr ansprechend.



  • endless summer? Wenn es nicht schon früher dunkel und abends frischer werden würde, könnte man denken, der Sommer hat in Kiwihausen die Diktatur für sich entdeckt. Jedenfalls war es einer der wärmsten Sommer der letzten Jahre. Das ist natürlich ziemlich hart für die Farmer (also fast alle hier) hier. Aber zumindest gibts es den Versuch die Trockenheit zu bekämpfen: Mit Bier. Eine Brauerei spendiert den Bauern Freibier unter dem Motto "Because you buggers deserve a break!"

  • Nach den deutschen Polizisten in Libyen fragt man sich nach dem hier vielleicht schon, ob es irgendeine Art Globalmarkt für Gesetzeshüter gibt. Denn Kiwihausen importiert mal eben 1000 Polizisten aus Singapur. Sollte mich das in kaugummitechnischer Hinsicht für meine letzten Tage hier nachdenklich machen?

Dienstag, 8. April 2008

Lord of the Locations

Location! Location! Location!

Etwas überfällig folgt nun mein Semesterferienprojekt: Herr der Ringe-Drehorte besuchen.
Ok, es war nicht wirklich ein Projekt, aber ich habe schon ein paar Sachen mitgenommen, die auf dem Weg lagen (nerd alert). Den ersten Drehort sah ich schon in meinem ersten Monat hier in Kiwihausen, der letzte war Mt. Doom.
Auf der Karte des Albums kann man ganz gut sehen, wie sich die Drehorte über ganz Kiwihausen verteilen:


Lord of the Locations


Ein eigenes Album bekommt Hobbiton. Der Einzige Drehort, auf dem noch Kulissen zu finden sind, wenn auch schon etwas heruntergekommen:

Hobbiton


Eine weitere Sonderstellung hat Edoras verdient: Das war neben dem See (eigentlich ein Fluss im Film), an dem sich Frodo und Sam von der Gruppe trennen, der schönste Drehort für mich. Während an dem See aber Kiwis gecampt haben, war Edoras ein Hügel mitten im Nichts! Wunderbar einsam, mitten in einem Tal umgeben von Gebirgsbächen.

Edoras


Es hat Spaß gemacht, die Drehorte auf dem Weg zu suchen und dann manchmal auch tatsächlich zu erkennen. Fakt ist aber, dass man Lord of the Rings sehr viel öfter als nur bei den Originaldrehorten wiedererkennt. Ganz klar: Kiwihausen ist Mittelerde.

Weitere Mittelerdenews:
  • Peter Jackson hat NZ's einzigen Privatjet
  • Der Hobbit ist wohl zweiteilig ab 2010 und 2011 am Start.

Edit: Hatte sträflicher Weise ein paar Locations vorenthalten, die jetzt nachgetragen wurden. Darunter ua. Fangorn und ein Teil der Dead Marshes.

Montag, 7. April 2008

rumpapern bildet

Wer hätte gedacht, dass man bei der Arbeit am paper auch noch was alltagstaugliches lernen kann. Endlich weiß ich, was verpolungssicher, Lappenente und andere wichtige Sachen heißen.
*hust*


Ansonsten: Dank blöder Zeitumstellung, mit der manche scheinbar nur halb klar kommen, musste ich heute im Dunkeln aus der Library nach Hause gehen, Skandel! Stolze 11 h war ich heute da, muss aber scheinbar aufpassen und das Sitzmöbelstück regelmäßig überprüfen.

Sonntag, 6. April 2008

Whanganui River, usw

Wieder in AKL und wieder alleine. Die letzte Woche war nochmal ein richtiges Erlebnis und wahrscheinlich mein letzter längerer Trip in Kiwihausen und mein vorletzter Trip down under (dank Aussie Deals bei Air Kiwihausen gehts Ende April nochmal kurz über den Teich).

Nachdem ich mich mit Gina in Welly getroffen habe, sind wir beide mit dem Bus (man, was bin ich im Nachhinein froh meine Subarukarre gehabt zu haben - die beste Art zu reisen) nach Norden um drei Tage auf dem Whanganui River zu paddeln. Einmalige Erfahrung, die ersten beiden Tage keine Häuser oder Autos. Nur der Fluss und ursprünglicher Dschungel rechts und links. Teilweise canyonartige Uferabschnitte und es war, als würde man durch einen grünen Tunnel paddeln. Stille und etwas Geplätscher. Mehr nicht. Geschlafen wurde zweimal in Hütten, die man vom Wasser aus ansteuert. Leider die ganzen drei Tage keine Sonne gesehen, war aber nicht schlimm. Menschen sah man nur Abends in den Hütten und manchmal auf dem Wasser. Auch in Kanus/Kajaks auf der gleichen Strecke unterwegs.


Nach der Flussreise wollten wir im Tongariro National Park eigetnlich auf den Mt. Ruapehu. Aber das Wetter war zu schlecht. Also nur einen day-walk gemacht und dann weiter Richtung Waitomo zu den weltbrühmten Glühwürmchenhöhlen (es sind keine Würmer sondern Maden und was leuchtet ist eigentlich nur Scheisse (so wie bei 0:52 im Video hat es tatsächlich ausgesehen!) Die Made schlüpft nach 9 Monaten und lebt dann als Fliege für 3-5 Tage, um sich zu paaren. Länger geht leider nicht, denn die Teile haben keine Münder!).
Die Höhle wurde dann aber nicht in einem Boot oder per Brücke durchquert, sondern in wetsuit und Schwimmring erobert.

Danach ging es zurück nach AKL, wo ich mit Gina noch zwei schöne Tage (Strand und Zoo (endlich einen Kiwi gesehen!)) verbracht habe.

1.-4. April

Nun heißt es erstmal die nächste Woche paper paper paper. Määähhhhhhhhhhhhhhh!