Donnerstag, 24. Januar 2008

ADAC-Strand

Peinlich aber wahr: Der Grund für den Umweg zur Golden Bay ist ein ADAC-Reisemagazin (NZ Spezial). Sonst wäre ich von Dunedin gleich auf die Nordinsel gefahren. So aber gabs noch ein paar schöne Tage und es war worth it. Freitag gehts mit der Fähre nach Welly. Ich hielt es für einen gute Idee, das Schiff um 5:30 am zu nehmen, erst danach ist mir eingefallen, dass man ja eine h vorher da sein muss. *hust*




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Hier die letzten Tage im Schnelldurchlauf („Susi, bitte!“):

22. Jan

Das miese Wetter hielt bis zum Nachmittag an. Horizontaler Regen bei über 20°. Der Tag ging auch bekackt weiter: Ich musste 6 Hostels ansteuern, um ein Bett zu finden. Ich landete schließlich in einem Öko-Hostel. Solarstrom, Regenwasser und Kompostscheißhaus (eine Tasse Holz hinterher drauf kippen). Ansonsten hieß es für Männer: „If you need a pee, find a tree.“ Abends mit den Leuten aus dem Hostel selbstgebrautes Bier und Livemusi im Mussel Inn. Netter Laden mitten im Nichts mit angenagelten Handys an einem Pfahl und dem Schild „Got the message?“.

23. Jan

Sonne aber viel Wind. Schöne Strände am nördlichsten Platzt der Südinsel. Die Gegend ist bekannt für die Zugvögel, die hier aus Sibirien und Alaska kommen! Für die Reise brauchen sie etwa 7 Tage. Gepennt habe ich in der Nähe von Nelson am Kina Beach. Leider war morgens und Abends Ebbe und zwar richtig. Daher bin ich noch mit Sand hin und im Ohr sowie anderen Stellen pennen gegangen.

24 Jan.

Eben in Neslon Frühstück gehabt und dank einer Dusche für 2 $ jetzt auch Sandfrei. Werde mir einen Zeltplatz nicht weit von der Fähre suchen, um dann um 4:00 am (fuck!) aufzustehen. Immer noch Aufregung wegen der Wale hier.

Auch wenn es noch etwa eine Woche dauert bis ich in AKL bin, so fängt doch die Planerei langsam an. Uni, Kurse, Zimmer, etc. So den Kursen: Sollte ich einen leichteren (Rechte von Ureinwohnern = weniger juristisch und daher wohl einfacher für mich, das paper zu schreiben; aber Null Relevanz für später. Und nein, ich will kein Fachanwalt für die Rechte kasachischer Bergziegenhirten werden) nehmen oder einen juristisch anspruchsvolleren (Urheberrecht, paper wohl schwieriger, spätere Relevanz aber auch eher fraglich)? Ersterer richt nach weniger Arbeit... Zeit, dass der Pöbel abstimmt (rechts).


Golden Bay

Dienstag, 22. Januar 2008

Mir fällt gerade keine blöde Überschrift ein. So!

21. Jan 9:41 pm

Von Kaikoura zur Clifford Bay hatte ich dann auch wie erwartet einigen Regen. Aber am Zeltplatz angekommen war alles trocken und so blieb es auch den Abend. Die Zeichen stehen aber weiterhin auf Regen oder zumindest starken Wind. Der Zeltplatz ist nicht verkehrt, das Zelt steht 4 m vom Meer entfernt. Sollte der Wind tatsächlich grenzwertig werden, so kann ich das Zelt schnell ins Auto schmeißen und weiter tuckern. Abends gabs baked beans, ungetoasteten Toast und eine Avocado (ok, und Mandelschoki). Morgen gehts dann nach Collingwood und damit in die nördlichste Ecke der Südinsel. Hoffentlich regenfrei.

22. Jan 11:06 am
Es hat zum Glück weder doll geregnet noch gestürmt. Allerdings ist Zyklon Funa jetzt im Anmarsch. Das Wetter ist dementsprechend komisch: starker Regen und Wind bei 24°. Erinnert ein wenig an einen Berliner Stadtschauer nach einem heißen Sommertag.
Die Nacht im Zelt war irgendwie schlaflos, daher schon um 6 raus und erstmal ab ins Meer. Dann gleich nach Nelson, dort Frühstück (und Klo vom Visitor Center) und jetzt Internet. Gleich mit Futter eindecken und dann weiter nach Collingwood und auf besseres Wetter hoffen.

Montag, 21. Januar 2008

Gimlihausen

Und da bin ich wieder. Wieder allein und wieder in Kaikoura. Gestern habe ich noch den Morgen mit Gina in Oamaru verbracht und bin dann nach Lobourn zu Lizzie und Phillip gefahren und habe dort den Nachmittag verbracht und gepennt. Das war das erste mal seit ich im November losgefahren bin, dass ich an einen Ort gekommen bin und in der Küche nicht nach Messer und Gabel suchen mußte. Es war schön wieder da zu sein. Der Garten hat sich verändert, das Gras ist braun. Und es sind nur noch 2 Hunde dort. Abends gabs dann eine Pizza von mir. Ich bin dort heute eher spät gegen Mittag Richtung Kaikoura aufgebrochen. Grund war die Hippiefamilie, die Lizzie besucht hat. Sie hatten einen wunderbaren Garten. Aber ich bin weder wegen Hippieness noch Garten mitgekommen, sondern weil Brett dort bei Herr der Ringe mitgewirkt hat. Er war kein geringerer als der Mini-Gimli. Also der Bursche, der immer im Bild war, wenn Gimli in voller Größe zu sehen war. Lustiger Typ und in der Tat sehr klein. Er ist aber kein LotR-Fan und hat seine Gimli-Axt für 15k € an einen Ami verscherbelt. Die Familie pennt in einem Bus, dass Haus (Küche, Bad) hat Hobbitgröße (ja, Kopf gestoßen) und die drei Kinder sehen aus wie Hobbits mit braunen Augen und Locken.

Das letzte Mal hier in der Gegend rund im Kaikoura war alles sehr viel Grüner und gestern las ich, dass es angeblich der wärmste Sommer seit 10 Jahren ist. Jetzt zieht aber ein Tief über Kiwihausen und in der letzten Stunde sank die Temperatur von 31° (mein erstes Mal über dreißig hier!) auf 20°. Es soll auch ziemlich regnen. Und dabei wollte ich doch mal wieder Zelten. Langsam werde ich der Rumfahrerei müde und freue sich auf die Zeit, nicht aus dem Koffer leben zu müssen. Daher habe ich kurz überlegt, ob ich den Schlenker hoch nach Collingwood machen, oder gleich die Fähre nach Welly nehmen soll... Bin noch unentschlossen, aber ich denke das nehme ich noch mit, auch wenns ein „Umweg“ über 600 km wird.

Freitag, 18. Januar 2008

Unsitten

Hier mal zwei typische Unsitten in Kiwihausen:

1)
Türknäufe, die viel zu tief angebracht sind. Das ist hier Standard. Man muss sich fast bücken!


















2)
Wasserhähne der uralten Bauweise, die immer noch installiert werden: Man hat die Wahl sich die Fresse zu verbrühen oder Eiszähne nach dem zahnputzbedingten Ausspühlvorgang zu haben (Sensodyne (r) gibts hier nicht).

Donnerstag, 17. Januar 2008

Sandfly Bay

Gestern Abend waren ich und Gina kurz am Strand in der Sandfly Bay. Mein Lieblingsstrand hier auf der Halbinsel und nur 10 min von ihrer WG entfernt. Hat mir schon beim ersten Mal sehr gefallen dort.
Heute regnet es und es steht die Überlegung an, wie es die nächsten Tage weiter geht. Während meiner Woche hier habe ich per e-mail einen supervisor für mein paper gefunden, was schon mal eine Erleichterung ist.